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WIRKUNGSORIENTIERTES MONITORING

Im Kontext transformativer, transdisziplinärer und transnationaler urbaner Forschung – wie etwa im Rahmen von SURE – treffen vielfältige Themen, Disziplinen…

WIRKUNGSORIENTIERTES MONITORING

Im Kontext transformativer, transdisziplinärer und transnationaler urbaner Forschung – wie etwa im Rahmen von SURE – treffen vielfältige Themen, Disziplinen und Akteur:innen mit ihren unterschiedlichen Wissenssystemen aufeinander. Angesichts dieser Komplexität stellt sich die zentrale Frage: Welche Ansätze erzeugen tatsächlich Wirkung, und wie können wir Fortschritte effektiv messen? Dies ist eine der Kernfragen des Facilitation and Synthesis Research Project (F&SR), das sowohl wissenschaftliche als auch organisatorische Unterstützung für die übergeordnete Förderinitiative sowie die einzelnen Projekte bietet.

Traditionelle Evaluierungsmethoden – die oft auf festen Indikatoren und einmaligen, unabhängigen Bewertungen basieren – stoßen bei der komplexen und sich ständig weiterentwickelnden Dynamik von Städten und Regionen schnell an ihre Grenzen. Viele Wirkungen werden erst im Laufe der Zeit sichtbar, und einfache Ursache-Wirkungs-Modelle reichen nicht aus, um die vielfältigen vernetzten Faktoren abzubilden, die nachhaltige Entwicklung prägen.

Daher muss wirkungsorientiertes Monitoring hin zu einem kontinuierlichen Review, Reflexion und iterativen Anpassungen der Maßnahmen weiterentwickelt werden. Dies umfasst das Reagieren auf aufkommende Veränderungen, das Verstehen ihrer Ursachen sowie die Initiierung fortlaufender Reflexions- und Lernprozesse, um sicherzustellen, dass Projekte sich an veränderte Rahmenbedingungen anpassen können. Ein solches Monitoring bietet die Möglichkeit, Wirkungen besser zu verstehen, bewusste Projektziele durch die Identifizierung von Schwächen und Chancen zu fördern, Projekte im Verlauf anzupassen, die Teamzusammenarbeit zu stärken, Erfolge und Projektziele zu visualisieren sowie Fortschritte zu dokumentieren.

Genau für diese Herausforderungen wurde das SURE REthink Framework entwickelt. Eine kurze Zusammenfassung finden Sie unten; detaillierte Informationen und Anwendungsbeispiele sind in der Publikation „Navigating Urban Development: Learnings from East and Southeast Asia“zusammengestellt.

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DAS RETHINK FRAMEWORK

Das REthink Framework – oder kurz REframe –  ist ein wirkungsorientiertes Monitoring-Framework, das darauf ausgelegt ist, der Komplexität städtischer Umgebungen und dem transdisziplinären Charakter von Initiativen im Bereich der Nachhaltigkeit gerecht zu werden. Es ermöglicht urbanen Entwicklungsprojekten, Fortschritte in Richtung ihrer Wirkungsziele zu beobachten, unvoreingenommen zu verfolgen und sichtbar zu machen sowohl auf individueller Projektebene als auch auf breiteren Programm-Ebenen. REframe besteht aus zwei dynamischen, anpassbaren Komponenten: selbstdefinierte REferenzen und eine Praxis der REflexion.

REFERENZEN ALS RAHMEN

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Im Mittelpunkt von REframe stehen individuell definierte Referenzen, die auf jedes Projekt zugeschnitten sind. Sie dienen als leitender Rahmen, der es jedem Projekt ermöglicht, eigene Wirkungsziele zu setzen und zu verfolgen.

REFLEXION ALS PRAXIS

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Ein weiteres zentrales Element von REframe ist eine Reflexionspraxis, die zu kontinuierlichen „REthinking“ anregt. Diese laufende Reflexion hilft Teams, ihren Fortschritt in Richtung ihrer Referenzen zu verfolgen, Strategien bei Bedarf zu überdenken und ihre Maßnahmen an veränderte Umstände anzupassen.

REframe bietet einen visuellen und konzeptionellen Rahmen, um die Wirkung von urbanen Entwicklungsprojekten zu beobachten und zu verfolgen. Am Beispiel von SURE veranschaulicht das Modell unten auf der linken Seite die individuellen Beiträge der zehn SURE-Projekte innerhalb ihrer jeweiligen Fokusthemen (die sechs thematischen Schwerpunkte von SURE). Jedes Projekt definiert und verfolgt seine eigenen Referenzen – dargestellt am Ende jedes Pfeils. Während jedes Projekt seine eigenen Ziele verfolgt, tragen sie gemeinsam zum übergeordneten Ziel bei: der Förderung nachhaltiger urbaner Regionen. Die visuelle Amplitude symbolisiert die kontinuierlichen Reflexionsprozesse, die die Projektarbeit begleiten. Diese Prozesse sorgen dafür, dass die Referenzen bestmöglich erreicht werden – durch laufende Zyklen aus Reflexion, Feedback, Lernen und Anpassung. Dadurch unterstützt REframe eine dynamische Anpassung an sich entwickelnde thematische Prioritäten und lokale Kontexte.

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Die Stärke von REframe liegt in seiner systemischen Perspektive: Es verbindet die Bemühungen einzelner Projekte mit globalen Nachhaltigkeitsagenden wie den SDGs. Dies ermöglicht eine Bewertung von Beiträgen auf verschiedenen Ebenen – von lokalen Initiativen bis hin zu internationalen Zielen.

Im Kern ist REframe ein dynamisches und anpassungsfähiges Framework zur Überwachung von Fortschritten in Richtung der angestrebten Wirkung. Durch die Integration von Referenzen und Reflexion befähigt es urbane Entwicklungsprojekte, Fortschritte zu verfolgen, Strategien anzupassen und eine sinnvolle, nachhaltige Wirkung zu erzielen.