REFLEXION ALS PRAXIS
Die zweite zentrale Komponente von REframe ist eine Reflexionspraxis, die einen Prozess des REthinkings etabliert. Dieser fortlaufende Reflexionsprozess ermöglicht es Teams, Fortschritte in Richtung ihrer Referenzen zu verfolgen, Strategien anzupassen und Maßnahmen zu verfeinern, während sich die Rahmenbedingungen weiterentwickeln. Da Wirkungen – insbesondere in der urbanen Entwicklung – oft nicht-linear sind und sich manchmal erst im Nachhinein zeigen, integriert REframe die Reflexion in den Projektprozess und ermöglicht es Teams, ihr Handeln kritisch zu hinterfragen.
Um eine solche Reflexionspraxis zu initiieren und zu unterstützen, bietet die Toolbox für Reflexion eine ausgewählte Sammlung von Werkzeugen speziell für den Kontext transformativer urbaner Forschung. Diese Tools wurden auf Basis theoretischer Erkenntnisse und praktischer Erfahrungen aus SURE-Projekten entwickelt und durch Feedback aus Workshops, Peer-Diskussionen und kollaborativen Sitzungen weiterverfeinert.
Die Toolbox ist flexibel anwendbar und ermöglicht es Teams, die Werkzeuge auszuwählen, die am besten zu ihren spezifischen Bedürfnissen und den verschiedenen Projektphasen passen. Zur ersten Orientierung ist die Toolbox nach Schlüsselphasen eines Projekts organisiert:
- Zukunft planen: Tools zur Visionierung und Strategieentwicklung von Projektzielen,
- Fortschritt verfolgen: Tools zur Überwachung und Bewertung der Entwicklung während des Projekts,
- Voneinander lernen: Tools zur Förderung von Wissensaustausch und Zusammenarbeit,
- Daten sammeln: Tools zur Sammlung und Darstellung von Ergebnissen.
Egal, ob Teams gerade erst beginnen, Fortschritte verfolgen oder ihr Projekt abschließen – die Pathways weisen ihnen den Weg zum passenden Werkzeug. Anleitungen zur Anwendung, Beispiele und detaillierte Beschreibungen der Tools und ihrer Nutzung finden sich in Teil 3 der Publikation „Navigating Urban Development: Learnings from East and Southeast Asia“
